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Aktuelles

Freie Wähler Neutraubling

Monatstreffen – Freie Wähler .
Herzliche Einladung an interessierte Neutraublinger zum Monatstreffen der Freien Wähler an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Ratskeller.

Terminbestätigung finden Sie in der MZ und Neutraublinger Anzeiger!

Reinhard Riedl (Pressewart)

 

Bitte beachten!

Die neuen Bankdaten

Raiffeisenbank Oberpfalz Süd eG

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IBAN: DE37750620260007308868

Seiteninhalt

A - F

Adalbert-Stifter-Straße:

Sie liegt im nördlichen Bereich des Stadtgebietes. Von Westen her kommend führt sie von der Verlängerung der Schlesischen Straße bis zur Einmündung der Kaadener Straße und mündet dann in die Edith-Frank-Straße.

Adalbert Stifter war ein deutscher Dichter und Pädagoge. Er wurde am 23.10.1805 in Oberplan/Böhmerwald geboren und verstarb am 28.01.1868 in Linz. Zu seinen Werken zählen „Der Hochwald“, „Bergkristall“, „Der Nachsommer“ und „Witiko“. Im Neutraublinger Heimatmuseum ist eine Büste Adalbert Stifters ausgestellt.

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Albertus-Magnus-Straße:

Wohnstraße von der Haidauer Straße in westl. Richtung.

Albertus Magnus wurde um 1200 in Lauingen geboren und starb am 15.11.1280 in Köln. 05.01.1260 Bischof von Regensburg und Reichsfürst. 16.12.1931 durch Papst Pius XI. heilig gesprochen. Schutzpatron der Naturwissenschaftler.

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Albrecht-Altdorfer-Straße:

Sie beginnt bei der Aventinusstraße und führt in östlicher Richtung durch das Wohngebiet.

Albrecht Altdorfer wurde ca. 1480 in Altdorf/Landshut geboren und verstarb am 12.02.1538 in Regensburg. Er war ein bedeutender Maler, Kupferstecher und ab 1526 Regensburger Stadtbaumeister.

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Altmühlstraße:

Stichstraße in der Gärtnersiedlung, von der Donaustraße in süd-östl. Richtung.

Bay. Fluss links der Donau, von der Quelle in Erlach / Rothenburg ob der Tauber bis zur Donaumündung bei Kelheim 220 km. Teilweise kanalisiert im Bereich des Main-Donau-Kanals. Ausflugsgebiet mit Radwanderwegen. 

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Altvaterstraße:

Sie führt von der Eichendorffstraße in einem Bogen zur Südmährer Straße.

Das Altvatergebirge ist im Ostsudetenland. Der Altvater 1442 m. Bodenschätze: Graphit, Marmor und Schiefer; Heilbäder. Der Altvaterturm wurde auf dem Wetzstein in Thüringen nachgebaut. Jetziger tschechischer Name ist Praded.

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Anton-Günther-Straße:

Sie beginnt bei der Hans-Watzlik-Straße und führt in nord-östl. Richtung zur Altvaterstraße.

Anton Günther war dt. Volkssänger und –dichter. Er wurde am 05.06.1876 in Gottesgab, im böhmischen Erzgebirge geboren. Dort starb er auch am 29.04.1937. Eines seiner bekanntesten Lieder: „S´is Feierobmd“ (Es ist Feierabend).

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Aussiger Straße:

Sie beginnt beim Torbogen am St.-Michael-Platz und führt zur Neudeker Straße in süd-östlicher Richtung.

Aussig war die größte Stadt im Sudetenland mit ca. 45000 Einwohnern. Elbehafen, chemische Industrie, Theater, Burg Schreckenstein. Heute ist Aussig in der Tschechischen Republik und heißt Usti nad Labem.

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Aventinus Straße:

Sie führt von der Gregor-Mendel-Straße in südl. Richtung zur  Haidauer Straße.

Johannes Aventinus, geb. 04.07.1447 in Abensberg, gest. 09.01.1534 in Regensburg (Grab in Emmeramskirche), war ein Deutscher Chronist und Wegbereiter der klassischen Philologie. Sein ursprünglicher Name war Johann Georg Turmair. Seine Büste befindet sich in der Walhalla.

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Balthasar-Neumann-Straße:

Diese ist die Verlängerung des Friedhofweges in östlicher Richtung bis zur Haidauer Straße.

Balthasar Neumann war ein Barockbaumeister (Würzburger Residenz). Er wurde 1687 in Eger geboren und starb 1753 in Würzburg. Sein Bild ist uns von den  alten 50-DM-Scheinen bekannt.

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Banater Straße:

Diese führt von der Neudeker Straße bis zur Barbinger Straße in west-östlicher Richtung. Gekreuzt wird sie von der Bischofteinitzer Straße.

Das Banat war ein geschlossenes deutsches Siedlungsgebiet zwischen Donau, Theiß, Marosch und den Südkarpaten. Es wurde in den Pariser Vorortverträgen (1919) zwischen Jugoslawien, Rumänien und Ungarn aufgeteilt. Die Hauptstadt hieß damals Temeschburg und heute Timisoara.

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Bergstadt-Mies-Weg:

Fußweg zwischen Erzgebirgstrasse und Neudeker Straße.

Mies zählte als Kreisstadt 5650 Einwohner, der Kreis hatte 68500 Einwohner. Bergbau, Silberabbau. Ab August 1945 wurden 13000 Deutsche zur Zwangsarbeit ins Landesinnere verschleppt oder vertrieben. Heutiger tschechischer Name ist Stribro.

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Bischofteinitzer Straße:

Sie liegt im östlichen Bereich des Stadtgebietes und führt ab der Dresdener Straße  in nördlicher Richtung bis zum Steinäckerweg.

Bischofteinitz war die Hauptstadt im südl. Kreis des Bezirkes Eger. Die Stadt war im 13. Jahrhundert eine Kaufmannssiedlung im Besitz der Prager Erzbischöfe. 1939 hatte die Stadt knapp 3000 Einwohner, der Kreis über 33000. Heute heißt die Stadt Horsovsky Tyn.

 

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Böhmerwaldstraße:

Sie führt von der Bayerwaldstr./Pommernstr. in westl. Richtung bis zur Walhallastraße. Ab der Berliner Straße im Betriebsgelände der Krones AG.

Der Böhmerwald ist ein Mittelgebirge im Grenzbereich von Deutschland, Tschechien und Österreich. Höchster Berg ist der Große Arber. Der tschechische Name ist Sumava.

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Monsignore-Böhm-Straße:

Anliegerstraße neben der kath. Kirche. Sie führt durch den sog. Klosterbau vom St.-Michael-Platz zur Sudetenstraße.

Pfarrer Anton Böhm wurde am 19.03.1907 in Fischern / Sudetenland geboren und verstarb am 04.07.1998 in Regensburg. Erbauer der Pfarrkirche St. Michael. Ernennung zum päpstlichen Hauskaplan mit dem Titel Monsignore, Ehrenbürger der Stadt Neutraubling, Bundesverdienstkreuzträger, dieses gab er jedoch wegen der damaligen  Abtreibungslegalisierung zurück.

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Breslauer Straße:

Sie führt von der Regensburger Straße zur Eichendorffstraße in nordöstl. Richtung.

Breslau, Hauptstadt der preußischen Provinz Schlesien (1939: 630000 deutsche Einwohner), Gotischer Dom und Rathaus, Universität, Jahrhunderthalle, Industrie. Das Bistum Breslau wurde durch den dt. Kaiser Otto III. gegründet.

Der heutige polnische Name lautet „Wroclaw“.

 

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Carl-Orff-Straße:

Diese verläuft von der Sebastian-Kneipp-Str. zunächst östl. und dann abknickend südlich in einem Bogen  bis sie wieder in die  Sebastian-Kneipp-Straße einmündet.

Carl Orff war ein deutscher Komponist,  wurde am 10.07. 1895 in München geboren und verstarb dort auch am 29.03.1982. Sein bekanntestes Werk ist „Carmina Burana“. Er ist Begründer des Orff-Schulwerks mit den sog. Orff-Instrumenten.

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Donaustraße:

Verwinkelte Straße in der Gärtnersiedlung, zwischen Rainstallweg und Regentalweg.

Zweitlängster Strom Europas mit einer Länge von 2845 km zwischen der Donauquelle und der Mündung ins Schwarze Meer. Quellflüsse sind Brigach und Breg.

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Dietrich-Bonhoeffer-Straße:

Sie führt parallel zur Pfarrer-Othmar-Abel-Straße von der Max-Reger-Straße zur Georg-Britting-Straße.

Dietrich-Bonhoeffer wurde am 04.02.1906 in Breslau geboren, er verstarb am 09.04.1945 in KZ Flossenbürg. Er war evangelischer Theologe und Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus.

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Eichendorffstraße:

Diese führt von der Breslauer Str. im Nordosten der Stadt zum Kantplatz.

Josef Freiherr von Eichendorff ein schlesischer Dichter der Romantik. *10.03.1788 in Lubowtz, +26.11.1857 in Neiße. Die Novelle „Aud dem Leben des Taugenichts“ zählt zu den 100 bedeutendsten Texten der Weltliteratur.

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Egerlandstraße:

Parallelstraße zur Regensburger Straße von der Falkenauer Straße zur Reichenberger Straße.

Das Egerland, Gebiet in Nordwestböhmen mit überwiegend deutscher Bevölkerung bis zur Vertreibung. Bekannte Städte: Eger, Karlsbad, Franzensbad, Marienbad. Das Egerland wurde im Jahre 1919 der neu gegründeten Tschechoslowakei trotz Protestes der Bewohner zugesprochen.

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Erzgebirgstraße:

Sie führt von der Aussiger Straße zur Waldenburger Straße in nordöstlicher Richtung.

Das Erzgebirge ist ein Gebirgszug zwischen Sachsen und Böhmen. 130 km Länge, Keilberg 1244 m, früher reiche Erzvorkommen, später Abbau von Radium und Uran. Erste Silbertaler nach Joachimsthal benannt (auch US-Dollar).

 

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Falkenauer Straße:

Diese führt von der Regensburger Str.  in nordöstl. Richtung zum Steinäckerweg.

Falkenau ist eine Stadt im Egerland und heißt heute auf tschechisch Sokolov.

Große Braunkohlevorkommen und Chemische Industrie. Die Einwohnerzahl betrug vor der Vertreibung der Deutschen ca. 12000.

 

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Fraunhoferstraße:

Stichstraße von der Keplerstraße in östlicher Richtung

Joseph v. Fraunhofer wurde am 06.03.1787 in Straubing geboren und verstarb am 07.06.1826 in München. Deutscher Optiker, Physiker und Fernrohrbauer. Erfinder des Spektroskops. Nach ihm wurden die Fraunhofergesellschaft  und das Fraunhoferinstitut benannt. Seine Büste steht in der Münchner Ruhmeshalle.

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Friedhofweg:

Dieser führt von der Keplerstraße in östl. Richtung ein Stück am Friedhof entlang und einer links-rechts Kurve bis zur Balthasar-Neumann-Straße. Bis vor einiger Zeit begann er bereits an der Neudeker Straße wurde dann aber teilweise in die Geschwister-Scholl-Straße umbenannt.

Am weitläufig angelegten Friedhof befindet sich neben dem Mahnmal-Kreuz des früheren KZ-Friedhofes auch das Vertriebenendenkmal auf welchem die Vertreibungsgebiete, Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Sudetenland und Osteuropa aufgeführt sind. Bemerkenswert sind einige islamische Gräber.

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Fritz-Haber-Straße:

Wohnweg von der Keplerstraße in westl. Richtung bis zum Kopernikusweg.

Fritz Haber wurde am 09.12.1868 in Breslau als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie  geboren und verstarb am 29.01.1934 in Basel. Dt. Chemiker und Nobelpreisträger. Erfand u. a. die industrielle Stickstoffherstellung (Weiterentwicklung durch Robert Bosch).

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Pfarrer-Othmar-Abel-Straße:

Diese verläuft in westlicher Richtung von der Max-Reger-Straße bis zur Georg-Britting-Straße.

Der evangelische Pfarrer Abel wurde am 03.10.1920 in Stuttgart geboren und verstarb am 02.12.2000 in Buttenheim. Er war von Januar 1951 bis Mai 1965 Pfarrer in Neutraubling. In seiner Amtszeit wurde die Evangelische Kirche errichtet.

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