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Aktuelles

Freie Wähler Neutraubling

Monatstreffen – Freie Wähler .
Herzliche Einladung an interessierte Neutraublinger zum Monatstreffen der Freien Wähler an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Ratskeller.

Terminbestätigung finden Sie in der MZ und Neutraublinger Anzeiger!

Reinhard Riedl (Pressewart)

 

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Die neuen Bankdaten

Raiffeisenbank Oberpfalz Süd eG

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Seiteninhalt

G - O

Gerhart-Hauptmann-Straße:

Sie beginnt bei der Haidauer Straße und führt in östl. Richtung an der Kleingartenanlage vorbei.

Gerhart Hauptmann war ein Dichter aus Schlesien, geb. 1862 in Obersalzbrunn, gest. 1946 in Agnetendorf. 1912 Literaturnobelpreisträger, schrieb u. a. „Die Weber“, „Florian Geyer“ oder „Rose Bernd“.

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Geschwister-Scholl-Straße:

Sie führt von der Neudeker Straße in östl. Richtung bis zur Keplerstraße. Früher ein Teilstück des Friedhofweges.

Hans und Sophie Scholl waren Mitglieder des Studentenbundes „Weiße Rose“ welcher Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. Beide wurden am 22.02.1943 in München zum Tode verurteilt und hingerichtet.

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Gleiwitzer Straße:

Parallelstraße zur Walhallastraße zwischen St.-Michael-Platz und Borsigstraße.

Gleiwitz war und ist eine Industriestadt in Oberschlesien. Vor der Vertreibung ca. 190000 Einwohner. Steinkohlebergbau und Schwerindustrie. Heute heißt die Stadt  Gliwice und liegt auf polnischem Gebiet.

 

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Gregor-Mendel-Straße:

Diese führt von der Keplerstraße in östlicher Richtung zur Haidauer Straße.

Gregor Mendel war Augustiner Abt, geb. 1822 in Heinzendorf (Ostsudetenland)

gest. 1884 in Brünn. Der größte Biologe seiner Zeit entdeckte die Vererbungsgesetze.

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Graslitzer Straße:

Sie führt als Stichstraße von der Südumgehung in nordöstl. Richtung.

Die „klingene Stadt“ Graslitz liegt im westl. Erzgebirge. Sie hatte vor der Vertreibung der dt.  Bevölkerung ca. 13600 Einwohner. Es wurden jährlich etwa 320000 Musikinstrumente hergestellt.  Heute ist der Name Kraslice und die Stadt liegt auf tschechischem Staatsgebiet. Die Neutraublinger Pfarrei St. Michael unterhält eine Patenschaft mit der dortigen Kirchengemeinde.

 

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Guntherweg:

Eine Stichstraße von der Albrecht-Altdorfer-Straße in südlicher Richtung.

Gunther war Benediktiner des Klosters Niederaltaich. Geboren 955 und am 09.10.1045 in Gutwasser/Böhmerwald gestorben. Er erschloss als Wegebauer Teile des Böhmerwaldes und leistete Besiedelungstätigkeit, lebte dann bis zu seinem Tod als Einsiedler.

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Gutenbergstraße:

Stichstraße von der Keplerstraße in westlicher Richtung.

Johannes Gutenberg wurde als Johannes Gensfleisch 1395 in Mainz geboren, dort starb er auch am 03. Februar 1468. Gutenberg ist der Erfinder des mechanischen Buchdruckes (Gutenberg Bibel) und der Druckerpresse.

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Herbert-Scholz-Straße:

Diese führt von der Moosgrabenstraße in nördlicher Richtung zum Fürst-Johannes-Ring.

Herbert Scholz geb. 14.05.1923 in Kreidelwitz (Niederschlesien), gest. 13.04.2007 in Neutraubling. 1966 – 1988 Erster Bürgermeister der FREIEN WÄHLER (damals noch UWG, FWG). Stadterhebung in seiner Amtszeit. Neutraubling wird zur stärksten Kommune  im Landkreis Regensburg. Ansiedlung von Realschule, Gymnasium und Förderschule. Hallenbadbau und Industieansiedlung, Entstehung vieler Arbeitsplätze. Ehrenbürger und Altbürgermeister. Initiierung von Hallenbadrenovierung im Ruhestand.

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Hans-Herget-Straße:

Wohnstraße vom Fürst-Johannes-Ring in südlicher Richtung bis zur Moosgrabenstraße.

Hans Herget (geb. 1895, gest. 1974) war von 1951 bis 1965 der erste 1. Bürgermeister in Neutraubling. Nach dem Krieg und vor der Gemeindegründung war er als Flüchtlingskommissar maßgeblich am Aufbau und der Gründung Neutraublings beteiligt.

Dr.-Hermann-Kronseder-Straße:

Sie liegt im Industriegebiet und führt von der Borsigstraße in südwestl. Richtung, parallel zur Walhallastraße direkt in das Werksgelände der KRONES AG. In diesem Bereich befand sich früher auch der Karlsbader Platz, welcher jetzt als solcher nicht mehr besteht.

Dr. Hermann Kronseder, (geb. 03.10.1924 in Gailsbach/Hagelstadt, gest. 09.07.2010 in Wörth a.d.D.) Ehrenbürger der Stadt Neutraubling, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und vieler weiterer Auszeichnungen, Gründer der Krones AG

Humboldtweg:

Wohnweg von der Keplerstraße in nord-östlicher Richtung.

Alexander von Humboldt wurde am 14.09.1769 in Berlin geboren und verstarb dort am 06.05.1859. In jungen Jahren Karriere im Staatsdienst, später bedeutender, weltweit tätiger Naturwissenschaftler und Namensgeber vieler Universitäten.

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Ignaz-Semmelweis-Weg:

Dieser führt von der Keplerstraße in nordöstl. Richtung zum Gelände des Sonderpädagogischen Förderzentrums, parallel zur J.-M.-Sailer Straße.

Ignaz Semmelweis war ein Gynäkologe, er wurde am 01. Juli 1818 geboren und verstarb am 13. August 1865. Sein größter Verdienst war die Erforschung des Kindbettfiebers. Er wird auch „Retter der Mütter“ genannt.

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Johann-Michael-Sailer-Straße:

Diese führt von der Keplerstraße in nordöstl. Richtung zum Friedhofweg.

J.-M.-Sailer wurde am 17.11.1751 in Aresing (Oberbayern) geboren und verstarb am 20.05.1832 in Regensburg. Kath. Theologe und ab 1829 Bischof von Regensburg. Er war u. a. Lehrer von König Ludwig I. und dem Bibelübersetzer Joseph Franz von Allioli.

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Josef-Loschmidt-Straße:

Diese ist eine Stichstraße in südlicher Richtung von der Keplerstraße.

Josef Loschmidt war ein Physiker. Er wurde 1921 in Putschirn/Karlsbad geboren und verstarb 1895 in Wien. Die „Loschmidtsche Zahl“ nennt die Menge der Moleküle in einem begrenzten Raum.

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Kaadener Straße:

Sie führt als Wohnstraße von der Adalbert-Stifter-Straße in nordöstl. Richtung.

Kaaden war Bezirksstadt südwestl. von Komotau/Eger. Am 4. März 1919 wurden 25 Sudetendeutsche nach einer Demonstration von tschechischem Militär getötet. Die deutsche Bevölkerung wurde nach dem 2. Weltkrieg vertrieben. Heutiger Name ist Kadan.

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Kantplatz:

Dieser befindet sich im Nordosten Neutraublings. In ihn münden die Eichendorffstraße und die Südmährer Straße.

Immanuel Kant wurde am 22.04.1724 in Königsberg geboren, dort starb er auch am 12.02.1804. Er war ein bedeutender Philosoph. Sein kategorischer Imperativ: „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne“.

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Karlsbader Platz:

Dieser befindet sich heute ganz im Betriebsgelände der Krones AG. Früher war dort die „Müller´s Karlsbader“ Nährmittelfabrik angesiedelt.

Karlsbad ist das Egerländer Weltbad mit heißen Quellen (73 Grad), Lieblingsbad Goethes, 24 000 deutsche Einwohner vor der Vertreibung. Heutiger tschechischer Name ist Karovy Vary.

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Klenzestraße:

Sie führt von der Peter-Parler-Straße in südlicher Richtung.

Leo v. Klenze, *29.02.1784 in Schladen, +27.01.1864 in München, war bedeutender Architekt, Maler und Schriftstelle. Viele bekannte Bauwerke wie Walhalla oder Befreiungshalle stammen von Klenze.

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Komotauer Straße:

Stichstraße von der Graslitzer Straße in westl. Richtung.

Komotau eine Industriestadt an der Eger am Fuße des Erzgebirges (Mannesmann-Röhren u. a.), Provinz des Deutschen Ritterordens. Vor der Vertreibung ca. 33000 Einwohner. Heutiger tschechischer Name ist Chomutov.

 

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Kopernikusweg:

Dieser führt von der Keplerstraße in nördlicher Richtung.

Nikolaus Kopernikus, eigentlich Koppernigk, wurde am 1473 in Thorn (Westpreußen) geboren und starb  1543 in Frauenberg (Ostreußen). Der Astronom schuf ein neues Weltbild. Die Erde war fortan nicht  mehr der Mittelpunkt im All.

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Königsberger Straße:

Sie führt von der Gleiwitzer Straße, parallel zum St.-Michael-Platz mit Torbogen, zur Troppauer Straße.

Königsberg war die Hauptstadt Ostpreußens, vor  Flucht und Vertreibung lebten dort ca. 373 000 Einwohner. Universität, Stadt Imanuel Kants. Die Stadt wurde im letzten Krieg fast völlig zerstört. Heutiger russischer Name ist Kaliningrad.

 

 

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Laaberstraße:

Wohnstraße in der Gärtnersiedlung, zwischen Rainstallweg und Donaustraße.

Die (Schwarze) Laaber ist ein Oberpfälzer Fluss mit einer Länge von ca. 76 km zwischen der Quelle in Lauterhofen, Krs. Neumarkt i.d.Opf. und der Mündung in die Donau bei Sinzing.

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Leonhard-Deininger-Straße:

Diese verläuft vom Kreisverkehr im Fürst-Johannes-Ring in einem Bogen in südlicher Richtung bis zur Sebastian-Kneipp-Straße.

Leonhard Deininger wurde am 11.11.1910 in Regensburg geboren und verstarb am 17.09.2002 in Neutraubling. Langjähriger Landrat und Förderer Neutraublings, Landtagsabgeordneter, Senator, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, Ehrenbürger Neutraublings.

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Max-Reger-Straße:

Sie verläuft in nord-östl. Richtung von der Moosgrabenstraße  bis zur Sebastian-Kneipp-Straße.

Max Reger, geb. 19.03.1873 in Brand/Opf., gest. 11.05.1916 in Leipzig war ein deutscher Komponist. Berühmtheit erlangte er vor allem durch seine Kompositionen für Orgel. Zuletzt war er Universitäts-Musikdirektor in Leipzig.

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Max-Planck-Straße:

Sie führt von der Haidauer Straße in nord-östl. Richtung über die Keplerstraße bis zum Kopernikusweg.

Max Planck wurde am 23.04.1858 als Marks (für Markus) in Kiel geboren und verstarb am 04.10.1947 in Tübingen. Deutscher Physiker, Nobelpreisträger. Sein Bildnis war auf der Erstserie der 2-DM Münze zu sehen.

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Moldauweg:

Sackgasse von der Südmährer Straße in westl. Richtung.

Die Moldau, ein böhmischer Fluss, welcher im Böhmerwald entspringt und nach 440 km bei Melnitz in die Elbe mündet. Die Moldau durchfließt Prag. Bekannt auch die sinfonische Dichtung durch Friedrich Smetana.

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Naabstraße:

Wohnstraße in der Gärtnersiedlung, sie führt vom Rainstallweg am Gärtnerplatz vorbei bis „Am Wall“.

Die Naab ist ein Oberpfälzer Fluss links der Donau mit einer Länge von 165 km. Mit der Waldnaab, Fichtelnaab und Heidenaab hat sie drei Quellflüsse. Die Mündung in die Donau ist in der Nähe von Mariaort bei Regensburg.

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Neudeker Straße:

Sie führt von der Südmährer Straße bis zur Bayerwaldstraße in südwestl. Richtung.

Neudek liegt im böhmischen Teil des Erzgebirges nördlich von Karlsbad und war Bezirkshauptstadt. Es war bedeutende Eisen- und Textilindustrie angesiedelt. Heute ist der Name Nejdek. Die deutschen Einwohner wurden 1945/46 vertrieben. Einige siedelten sich in Neutraubling an.

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Neugablonzer Straße:

Sie führt von der Pommern Straße in süd-östlicher Richtung zur Traunreuter Straße.

Neugablonz ist eine der nach dem Krieg gegründeten Bay. Vertriebenengemeinden. Heute mit ca. 14.000 Einwohnern größter Stadtteil von Kaufbeuren. Heimatvertriebene aus Gablonz/Sudetenland gründen auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik Schmuck- und Glasindustrie.

 

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Neusatzer Straße:

Diese führt im Industriegebiet von der Pommernstraße im Winkel zur Podersamer Straße.

Neusatz wurde 1694 durch die Habsburger (Prinz von Savojen) im Donauschwäbischen Siedlungsgebiet gegründet. Bis 1918 österr.-ungarisch in der K u. K –Monarchie dann serbisch. 1945 wurden die Deutschen getötet oder mussten fliehen. Heutiger Name ist Novi Sad.

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Oder-Neiße-Straße:

Sie führt von der Neudeker Straße in östl. Richtung bis zur Barbinger Straße

Die Konferenz von Jalta (Feb. 1945) beschloss, Polen nach Westen bis an die Oder und die Neiße zu verschieben, damit die Sowjetunion den Ostteil Polens, der durch den Hitler-Stalin-Pakt an die Sowjetunion gefallen war, behalten dürfe.

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Otto-Hahn-Straße:

Stichstraße von der Max-Plank-Str. in östl. Richtung.

Otto-Hahn wurde am 08.03.1879 in Frankfurt am Main geboren und verstarb am 28.07.1968 in Göttingen. Deutscher Chemiker, Nobelpreisträger. Entdecker der Kernspaltung des Urans.

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